Ohren Gesundheit
Ohren und Hören: Ohrenpflege mit Ölen und Ohrkerzen
Das Ohr braucht weniger Pflege, als viele denken. Es reinigt sich weitgehend selbst, und trotzdem gibt es rund ums Ohr Produkte, bei denen ein genauer Blick lohnt: In dieser Kategorie liegen zwei pflanzliche Ohrenpflegeöle und zwei Sorten Ohrkerzen. Dieser Text ordnet sie ein.
Ohrenhygiene und Pflege: das Ohr reinigt sich selbst
Kaubewegungen und feine Flimmerhärchen im Gehörgang schieben das Ohrenschmalz Stück für Stück nach außen. Ohrenhygiene und Pflege beschränken sich deshalb auf das, was man sieht: Die Ohrmuschel und die Haut hinter dem Ohr reinigst du mit einem feuchten Tuch, unter der Dusche genügt lauwarmes Wasser ohne Seife, danach gründlich abtrocknen. Wer Ohrenschmalz entfernen möchte, nimmt nur den Teil am äußeren Ende des Gehörgangs weg; als Faustregel gilt, was der kleine Finger erreicht. Wattestäbchen gehören nicht in den Gehörgang, denn sie können das Ohrenschmalz tiefer schieben, und das Trommelfell ist empfindlich.
Eine Ohrenpflege Routine darf also kurz sein: Tuch, Wasser, abtrocknen. Das sind sanfte Ohrenpflege Methoden, die ohne Zubehör auskommen, und zugleich natürliche Alternativen zur Ohrenhygiene mit Wattestäbchen. Sitzt das Ohrenschmalz tiefer oder fühlt sich das Ohr verlegt an, ist die HNO-Praxis die richtige Adresse. Das gilt auch, wenn sich das Hören verändert.
Natürliche Ohrenpflegeöle: für außen oder für den Gehörgang
Beide Öle in dieser Kategorie sind rein pflanzlich, aber sie sind für verschiedene Stellen gedacht. Das Ohrenpflegeöl von NaturGut mischt Mandelöl und Sanddornöl mit Lavendel-, Teebaum- und Salbeiöl und wird nur außen auf Ohrmuschel und Ohrläppchen aufgetragen; in den Gehörgang gehört es nicht. Weil es ätherische Öle enthält, testest du es bei empfindlicher Haut zuerst an einer kleinen Stelle. Das Aurilio Ohrenöl von Dautzenberg-Meyer besteht laut Inhaltsangabe aus Jojobaöl, wird mit einer Pipette dosiert und ist für die Anwendung im Gehörgang gedacht.
Wer natürliche Ohrenpflegeöle vergleicht, sollte diesen Unterschied kennen. Und bei allem, was ins Ohr hinein soll, gilt: im Zweifel vorher ärztlich klären, ob der Gehörgang unversehrt ist.
Ohrkerzen: ein Ritual mit offener Flamme
Ohrkerzen sind Hohlkerzen, die man ans Ohr setzt und abbrennt. Spa Vivent nennt sie selbst „ein altes Ritual, keine medizinische Anwendung“. Ein Nutzen für die Reinigung des Ohrs ist wissenschaftlich nicht belegt, und der Berufsverband der HNO-Ärzte rät von der Anwendung ab.
Wer sich trotzdem dafür entscheidet, sollte die Ohrkerzen Anwendung ernst nehmen: Es wird mit offener Flamme am Kopf gearbeitet, Haare und Kleidung gehören abgedeckt, und die Kerze wird niemals allein angewendet. Maßgeblich ist immer die Anleitung auf der Packung, und bei Beschwerden am Ohr bleiben die Kerzen im Schrank.
In der Kategorie liegen die Ohrkerzen traditional von Biosun als 5 Paar und die unicorn Ohrkerzen von Spa Vivent mit Sicherheitsspitze und einer Brennlinie, an der die Anwendung endet. Wer Bio Zutaten für Ohren sucht, findet bei den Kerzen Materialangaben: Spa Vivent nennt zertifizierte Bio-Baumwolle, Biosun biologische Rohstoffe.
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